Während meine Balkonblumen aufgrund der Wärme nochmal eine Hochphase gehabt hatten (Fotos vom 20. und 25. August) …

… ich am 26. August im Rahmen des Genossenschafts-Sommerfestes (von dem ich hier erzählt hatte) auch etwas vom Naturwaldreservat Egg-Königstein zu sehen bekommen und im Rahmen einer Führung gelernt hatte…

… begannen auch die kulinarischen Herbst-Genüsse in Form von Vermicelles-Torte…

und großen reifen saftigen süßen Zwetschgen…

Innerlich war ich bereits daran, mich auf die nächste Freude, Weihnachten mit den Kindern bei mir zu fokussieren und besorgte ein Buch, aus dem ich ihnen als Gutenachtgeschichte jeweils etwas vorgelesen hatte, als sie klein waren.

(leider ist es überarbeitet worden, das ursprüngliche Cover ist nicht mehr gleich, obwohl es im Angebot angezeigt worden war, auch die Bilder zu den Geschichten sind jetzt andere)

Manchmal haben wir uns darüber unterhalten, wie diese oder jene Geschichte nochmal ging. Jetzt können wir nachgucken, z.B. wie die Geschichte vom klugen Kamel ausging.

Dann gab es eine überraschende Wendung. Mein Sohn teilte mir mit, dass er und seine Schwester noch nicht an Weihnachten denken, meinte Tochter statt dessen gerade eine sehr traurige Lebensphase hat und so gerne noch etwas Urlaub am Meer hätte, jedoch im Moment niemanden hat, der das mit ihr teilen könnte. Sie hatte das ganze Jahr noch keinen Urlaub.

Als sie mich danach fragte, ob ich vielleicht…, sagte ich zuerst, ich habe keinen Urlaub mehr (alles verbraten, während wenig Arbeit für mich da war) und ich hätte das Thema Urlaub für dieses Jahr bereits abgeschlossen. Als ich dann merkte, inwiefern es ihr wirklich nicht gut geht im Moment, begann ich zu überlegen… Hm, was wenn sie es ausgerechnet jetzt besonders braucht? Ich könnte es ja möglich machen… Notfalls müsste ich halt meine Minuszeit vom Weihnachtsgeld im Dezember abziehen lassen, wenn ich jetzt nochmal Urlaub nehme. Vielleicht hole ich aber auch wieder Arbeitszeit herein, wenn ab Mitte Oktober meine Kollegin ins Krankenhaus geht für eine größere OP mit anschließender Reha.

Also stürzte ich mich, kaum dass das Sommerfest vorbei war, in die Suche nach einem geeigneten Domizil für eine Art Last Minute Urlaub am Meer. Meine Tochter tat dann das gleiche.

Ihre und meine Bedürfnisse dabei zusammen zu bringen war ein kleiner Kraftakt und erforderte soviel Geduld, dass wir beide nahe daran waren aufzugeben. Aber dann packten wir es doch noch. Es wird keine Pauschalreise, sondern eine Woche in Agios Georgios Pagi auf Korfu, wo ich 2011 mit meinem Mann eine wunderschöne ruhige Bucht kennen gelernt hatte, die ich – wie Korfu an sich – in mein Herz geschlossen habe. Kommenden Samstag gehts los. Sie fliegt von München, ich von Zürich. Wir treffen uns am Flughafen Korfu (Kerkyra) und werden auch getrennt wieder zurück fliegen. Wir haben ein Studio mit zwei Betten und Kühlschrank gemietet. Nun denn…

Als ich am 5. Sept. mit dem Organisationskomitee des Genossenschafts-Jubliäums-Jahres bei einem feinen Abschlussessen war…

(Dessert: Beerentraum „Pavlova“, Mascarpone-Creme mit ganzen Beeren, darauf ein Stück Baiser mit Sahnehäubchen und geeisten Beeren als Deko sowie rundherum wunderschön verziert)

stand also schon fest, dass mein Sommer, während hier der Herbst einzieht, noch eine Verlängerung am Meer erfahren wird.

Sonnenuntergang am 8. Sept.:

Nachdem ich am Montag Morgen von den leuchtenden Farben am Himmel…

… und herbstlich aufsteigendem Dunst verzaubert war…

sowie nach einem regnerischen wolkigen Tag mit den schönsten Himmelsformationen den Abendhimmel bewunderte…

… bin ich an den letzten Urlaubsvorbereitungen, um am Samstag startklar zu sein.

Das Leben ist streckenweise ein Abenteuer. Manches davon empfinde ich noch als rechte Herausforderung, trotzdem hilft mir die Motivation ein Abenteuer zu erleben.

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