Am Montag hatte ich mir einen Sonnenhut zugelegt. Solche Utensilien schätze ich mit zunehmendem Alter immer mehr 😉

Am Dienstag gab es morgens einen kurzen Regenschauer und es blieb zunächst bewölkt.

Noch vor dem Mittag machten wir uns auf den Weg zu Olga’s, denn wir hatten uns für eine Boot Tour am Mittwoch nach Erikousa entschieden. Die Dame riet uns jedoch ab. Der Aufenthalt dort sei wegen der Nachsaison verkürzt, nur eine 3/4 Std. Das reiche kaum aus was zu sehen oder zu essen, der Ausflug sei den Preis nicht wert. Nun, dann würde es mit einer Bootsfahrt in diesem Urlaub nix mehr werden.

Ich fühlte mich etwas entmutigt, während wir den Nachmittag an „unserem“ Strand verbrachten.

In dessen Verlauf riss die Wolkendecke doch noch mehr auf und wir genossen die Wärme und Sonnenstrahlen, auch Schwimmen lag drin.

Träumen sowieso…

Und ich sammelte die ersten Meeresschätze. Es gibt hier so gut wie keine Muscheln, aber teils wunderschöne Steine, vom Meer glatt geschliffen.

Wir beschlossen, abends nach Afionas hinauf zu steigen, dort den Sonnenuntergang über dem Meer zu sehen und uns ein schönes Plätzchen zum Abendessen zu suchen.

Während des Aufstiegs gab es immer weitreichendere Aussichten auf die Bucht.

Bis wir schließlich die erste Stelle mit freier Sicht auf die andere Seite des unsere Bucht umschließenden Hügels erreichten. Grandios…

Die Straße durchs idyllische Bergdorf führte uns an einem Garten mit jungen Kätzchen vorbei.

Die nächstmögliche freie Sicht nach Westen…

Mitten im Dorf ist links neben dem Glockenturm ein Torpedo aus dem 2. WK ausgestellt.

Diesmal wollten wir aber rasch weiter zur „Eselswiese“, von wo aus man den besten Rundumblick hat. Unterwegs fielen mir diese Blüten auf…

Dann machten wir uns auf den Rückweg zum ersten Restaurant mit Westsicht zum Sonnenuntergang, dem wir begegnet waren und das uns gleichermaßen angesprochen hatte.

Um unterwegs immer wieder den Westhimmel zu bestaunen.

Und dann waren wir im Restaurant angekommen. Kein Tisch am Fenster frei oder jedenfalls keiner für zwei Personen. Trotzdem…

Wir bestellten Vegetarian Pizza (sehr frisch und lecker, dabei nicht zu groß und daher auch nicht zu schwer, gerade richtig) sowie Linguine in einer Sauce und zwei Mal Apfelsaft. Der war klar (nicht trüb) und schmeckte wie ganz frisch selbst gemacht. Als Nachtisch probierte ich White Chocolat Mousse (auf einer Art getränktem Mürbeteig). Yamm!

Und die Sonne wanderte unaufhaltsam…

… bis sie innerhalb von Sekunden…

… im Meer verschwand…

… und der glühende Himmel langsam verblasste…

Wir hatten viel erlebt, innerlich und äußerlich und gingen müde von all den Eindrücken rasch schlafen.