Wie immer am ersten Tag am neuen Ort ist alles noch etwas unwirklich.

Wir genießen das erste Frühstücksbuffet, das von 7.00 bis 10.00 Uhr eingenommen werden kann. So vielfältig und reichlich hab ich es wirklich noch nie gesehen. Den Fotoapparat wollte ich an diesem Ort aber nicht schwingen, irgendwie hätte es nicht hin gepasst.

Es gab einen klimatisierten Innenbereich und einen überdachten beschatteten Außenbereich fürs Frühstück.

Drinnen waren insgesamt drei lange Tische zum sich Bedienen plus zwei Kaffeemaschinen (mit Funktionen wie Cappuccino, Milchcafe, aber auch Heiße Schokolade usw.) und ein Gerät zum Entnehmen von Säften / Wasser / Softdrinks. Fertige Kannen gekochten Kaffees sowie heißen Wassers für Tee standen auch bereit. Außerdem gab es eine kleine Station, in der ein Mitarbeiter wie ein Alleinunterhalter in mind. zwei Pfannen nach Wunsch der Gäste Eier briet. Man konnte zusehen wie er die Pfannen schwingt und den Inhalt wendet, damit verbreitete er gute Laune. Daneben konnte man auch unter warmen 3- und 6-Min.-Eiern wählen.

Für Müsli-Liebhaber gab es dreierlei Frühstücksflocken, frisch gekochtes warmes Porridge (Zypern war von 1878 bis 1959 britische Kronkolonie, woran auch der Linksverkehr auf der Insel erinnert), frische Vollfett-Milch, Nüsse, getrocknete Bananen-Chips, Rosinen, getrocknete Feigen, Datteln usw. Es standen drei Sorten Joghurt zur Verfügung, davon einer mit Erdbeer-Geschmack, Ananas- und Pfirsich-Kompott sowie Melonenstücke und anderes frisches Obst, meist Äpfel, einmal auch Trauben.

Diverse Brotsorten waren zu finden: Zweierlei Toast (das Gerät zum frisch toasten stand daneben), zweierlei flaches Ciabatta-artiges frisch gebackenes, knuspriges und noch warmes Brot (hell und dunkler), noch zwei andere Brotsorten sowie warme kleine Butter-Croissants, gefüllt oder normal sowie kleine warme Rosinenschnecken und dreierlei Arten von Kastenkuchen, wovon ich den Marmorkuchen am liebsten mochte.

Aufs Brot gab es 5 Sorten Marmeladen, zwei davon zuckerreduziert sowie dreierlei Sorten Nutella: Neben dem üblichen schokobraunen auch ein weißes und ein karamellfarbenes. Man nahm ein kleines Glasschüsselchen und füllte sich das Gewünschte ein. Dann gab es noch zwei Sorten Schnittkäse, Streichkäse, Wurstaufschnitt, Räucherfisch, eine Art Feta oder Halloumi, frische Tomatenschnitze, Oliven usw.

Die Fülle war so reichlich, dass ich am vorletzten Tag noch Neues entdeckte.

Zwischen dem Essbereich und dem Pool sind große bepflanzte Streifen. Darin stand u.a. ein Bäumchen, in dem sich Spatzen tummelten, die auch immer wieder unter den Tischen durchhüpften und nach Krümeln suchten; an leeren Tischen auch direkt drauf. Sie gehören einfach zur Stimmung. Und es liefen Katzen herum, für die auch separat Futter und Wasserschüssel bereit gestellt worden waren.

Im Außenbereich wurde zudem unaufdringliche Lounge-Musik gespielt. Die daneben im Rasen stehenden großen und alten Palmen sowie die dazwischen aufgespannten Sonnensegel sorgten zusätzlich für das Umsetzen eines der Mottos von Grecian Sands:

(Snapshot von hier)

Nach dem Essen packten wir die Badesachen zusammen und stellten fest, dass sowohl die um den Pool platzierten als auch auf der Anhöhe mit Meerblick in Wiese und auf Sand bereit gestellten gratis Hotelliegen allesamt besetzt waren, so dass wir uns die Treppe hinunter direkt an den Strand begaben und an einem Abschnitt noch ein paar freie Liegen fanden, die man halt zahlen muss (€ 2.50 pro Liege und nochmal pro Schirm / Tag). Als ich beim Betreiber bezahlen wollte, sagte er wir sollten einfach Platz nehmen, er komme dann schon kassieren. Später erfuhr ich, dass das überall da so üblich ist. Praktisch. Eine Dusche sowie zwei Changing-Rooms zum Kleiderwechseln mit Spiegel drin standen auch zur Verfügung. Die Liegen hatten abwaschbare Polster und an den Sonnenschirme waren oben rundum Haken angebracht, wo man sein Zeug aufhängen kann, anstatt es in den Sand stellen zu müssen.

Das Hotel stellt die Strandtücher, das funktioniert so… Man erhält beim Einchecken eine Handtuchkarte. Am Handtuchstand vor dem Frühstücksraum gibt man die ab und erhält dafür ein Tuch. Es kann so oft man möchte gegen ein frisches getauscht werden. Erst wenn man abreist, gibt man das letzte Handtuch zurück und erhält wieder die Handtuchkarte zum Auschecken. Hat man das Handtuch irgendwo liegen lassen oder verloren, zahlt man 17 € dafür.

Am Strand werden verschiedene Aktivitäten angeboten, u.a. das Fliegen an einem solchen Schirm, während das Boot einen zieht:

Die Black Pearl cruiste an der Küste entlang und der weithin hörbaren Musik nach zu urteilen war da drauf Party angesagt:

So kleinere Tretboote mit Rutschbahn waren offensichtlich auch zu mieten:

An einem der folgenden Tage beobachteten wir am Spätnachmittag, wie eine Frau mit Tochter mit so einem Boot auf Felsen auffuhr und nicht mehr raus kam. Also half man ihr heraus.

Das ist der Blick hinüber zum Hafen, der die Bucht auf der rechten Seite begrenzt:

Auch die Galaxy sorgte für Fun und Abenteuer:

Während andere sich mit einer Luftmatratze begnügten oder sich sonstwie entspanntem Strandleben widmeten:

Hoch hinauf:

Im Hintergrund wieder der Hafen, während mich die Frau mit Schirm faszinierte:

Zypern soll mit die saubersten Strände der Welt haben und das kommt hin. Der Sand hier ist sehr fein. Nur beim Reingehen ins Wasser ohne Schuhe muss man ein wenig umsichtig sein, es gibt teils Steine oder Steinplatten unter dem Sand.

Und noch ein Fun-Cruiser:

Am Nachmittag wurde der Wind relativ stark (ab 20 bis gegen 40 km/h, das war auch in den Folgetagen teils so); jetzt erinnerte ich mich, dass ich beim Wetter Gucken vor Antritt der Reise öfter eine Windhose gesehen hatte.

So konnte man zwar einerseits die Temperaturen gut aushalten, aber mit der Zeit wurde er uns doch zu stark und wir suchten einen windstilleren Ort am Pool auf, wo es inzwischen auch etwas Platz gegeben hatte.

Einer von uns hatte die Reise schon etwas angeschlagen angetreten und war nun durch den starken Wind so angeschlagen, dass wir zu Zweit zum Abendessen gingen.

Wir entschieden uns für das nächstliegende Restaurant, waren mit der Wahl dann aber nicht ganz happy. Ich aß Nudeln mit Prawns und Langusten. Zwar hatte ich bereits auf der Speisekarte gesehen, dass die Meerestiere nicht frisch (sondern tiefgefroren) waren, aber das Essen war wirklich eher langweilig und so gut wie nicht gewürzt, hat aber immerhin satt gemacht.

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