Die im Süden der Insel lebenden griechischen Zyprioten sind auf natürliche Art gastfreundlich und so fühlte ich mich am Mittwoch 20. Juni bei der Ankunft am Flughafen Larnaca gleich willkommen. Dort hab ich zunächst eine Frau angesprochen, die nicht für mich zuständig war. Sie verwies aber äußerst freundlich auf den Stand meines Reiseveranstalters, wo ich herzlich willkommen geheißen wurde und die Info erhielt, wo der Transferbus zu meinem Hotel zu finden ist.

Am Freitag Morgen schaute ich mir von meinem Balkon mit seitlichem Meerblick die Aussicht genauer an.

Die Palmen wirken majestätisch:

Das Nachbarhotel:

Rechts im Bild ist der Fußweg vom Hotel zur Straße hinauf, der zu den nächsten Shops führt. Das Hotel im Hintergrund befindet sich bereits jenseits der Straße (in zweiter Reihe zum Meer). Auf der linken Seite im Bild und mittig unten sieht man die Einfahrtsstraße zum Hotel, auf der die Busse und Zulieferer ankommen.

Im hier sichtbaren Hotelgarten genauso wie im Essbereich des Hotels waren Katzen zu finden. Sie werden gefüttert und gut behandelt, was historische Gründe hat.

Der Legende nach wurde das Kloster Agios Nikolaos ton Gaton (Heiliger Nikolaus der Katzen) im 4. Jahrhundert von der Heiligen Helena, Mutter Konstantins des Großen, am Kap Gata, 15 km westlich von Limassol und südöstlich des Salzsees von Akrotiri gegründet. In jener Zeit herrschte in Zypern eine schwere Dürre, die viele Menschen dazu zwang, das Kap zu verlassen, auf dem es von da an nur so von Giftschlangen wimmelte.

Konstantin der Große entsandte daraufhin Gouverneur Kalokeros nach Zypern, um in dem Gebiet tausende von Katzen auszusetzen, die den gefährlichen Tieren zu Leibe rücken sollten. Das Kap konnte von den Schlangen befreit werden und wurde als Kap Gata („Katzenkap“) bekannt (Infos hier nachzulesen).

Das ist der Grund dafür, warum Katzen auf Zypern grundsätzlich positiv angesehen, gut behandelt und gepflegt werden. Sie sehen dünner als die bei uns lebenden aus, sind aber durchaus gesund, wie man hier versicherte.

Rechts vom Weg hinauf zur Hauptstraße (Foto oben) gab es zwei junge Kätzchen, ein ganz schwarzes und eines schwarz mit weißem Schnäuzchen unten und an der Brust noch etwas weiß. Dieses Zweite war sehr lebendig, hüpfte verspielt herum, spielte Fangen oder lag entspannt über den Wurzeln eines Gewächses zum Ausruhen im Schatten. Es war eine Freude zuzuschauen.

To be continued…

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