Samstag der 23. Juni war mein Geburtstag.

Bereits vor dem Urlaub hatte ich das erste Geschenk erhalten. Ein kleines Gerät zum selbst Eis machen für max. 600 ml:

dem ein Rezeptheft von Betty Bossi beiliegt. Ein erstes Mangoeis schmeckte mir recht gut. Vor allem gefällt mir der günstigere Preis für Eis (in Aarau hatte ich zuletzt bei einem Frischeis-Stand zwei Kugeln mit Waffel für 8 Fr. gekauft), aber auch die Möglichkeit, auf die Zutaten selbst Einfluss zu nehmen. So wie ich gerne frisch selbst koche, weil ich dann weiß was ich habe, ist es auch fein ein Eis im Tiefkühler zu haben, bei dem weder Glucose-Fructose-Sirup noch sonstiger Mist enthalten sind.

Das Unterteil des Geräts, das Kühlflüssigkeit enthält, gibt man über Nacht in das kälteste Fach des Tiefkühlgeräts und lässt es am besten bei jeder Nichtnutzung dort, so dass es auf Wunsch immer zur Verfügung steht.

Die Masse, je nachdem welches Eis man machen möchte, rührt man zusammen und stellt sie für mind. 2 Std. in das kühlste Fach des Kühlschranks.

Dann wird das Gerät heraus genommen, der Deckel mit dem drehbaren Segel aufgesetzt und (leer!) eingeschaltet. Über die kleine Öffnung des Deckels gießt man nun die vorgekühlte Masse hinein und lässt die Maschine so lange laufen, bis das Eis die gewünschte Konsistenz hat, was in der Regel 10 bis 20 Min. ist.

Nun kann es entweder sofort frisch konsumiert werden, oder man gibt es in einen Behälter und dann in den Tiefkühler, so dass es bei Bedarf zur Verfügung steht. Während der ersten Stunden ist es noch weich genug, um es mit einem Portionierer zu entnehmen, später wird es sehr hart.

Aber zurück nach Zypern.

Nach dem Frühstücksbuffet kam ich mit aufs Zimmer meiner Kinder und erhielt dort meine Geschenke: Einen Eisportionierer sowie zwei hochwertige Pflegeprodukte, die ich mir gewünscht hatte.

Danach gingen wir auf diesem Weg…

… an der Küste (aber links) entlang, die angekündigten 20 Min. bis zu einer kleinen Badebucht, an der man die gleiche Infrastruktur vorfindet (Changing Rooms, Getränke kaufen, Liegestühle und Sonnenschirme) wie an „unserem“ Strand.

Unterwegs überquerten wir die Ayia Napa Lovers Bridge, deren Einweihung man hier sehen kann:

Inzwischen gibt es natürlich schon viele Schlösser dort.

Als wir an besagter Bucht ankamen, fanden wir, an „unserem Strand“ wäre uns heute aus verschiedenen Gründen wohler, weshalb wir zurück gingen. Ich wollte nach dem gestrigen Stresstag einfach abhängen und begann auch endlich zu lesen. Das tat gut…

Als ich mich später im Zimmer geduscht hatte und fürs Abendessen frisch machte, fiel mir auf, dass irgendwas auf dem Tischchen vor dem Spiegel anders wäre… Ach ja, man hatte vom Hotel eine Flasche Rotwein mit Gläsern und einer Glückwunschkarte zurück gelassen, welch schöne Aufmerksamkeit:

Da ich kein Rotweintrinker bin, aber ohnehin vorhatte als Präsent evtl. eine Flasche Rotwein mitzubringen, wurde diese Flasche neben anderem ein Präsent aus Zypern. Noch ist die Flasche nicht geöffnet, d.h. über Geschmack und Qualität kann noch nichts gesagt werden 😉

Fürs Abendessen durfte ich heute aussuchen, wohin es gehen sollte. Das war sofort klar, denn ich wäre am liebsten jeden Abend dorthin gegangen, das Pisanello, ein italienisches Restaurant, in dem wir am ersten Abend bereits hervorragend und preislich passabel gespeist hatten. Nur nahm ich heute zur Feier des Tages einen gespritzten Weißwein dazu und bezahlte die gesamte Rechnung.

Man kann seinen Geburtstag also auch schlechter verbringen 🙂

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