Mittwoch, 27. Juni 2018

Nach der Abreise meiner Kinder nutzte ich bis zu meiner Abholung die restlichen Stunden für die Fotos vom Hotel, aber auch die Pflanzen wollte ich mir noch genauer ansehen.

Zunächst holte ich mir im Shop oben an der Hauptstraße nochmal Wasser und fotografierte, was mir dort begegnete.

Da war zunächst diese Weißkopfmimose (Leuceana), auch wilde Tamarinde genannt:

Man findet die Weißkopfmimose überall in Thailand. Sie wird zwischen 3 und 20 Meter hoch. Es ist eine invasive Pflanze, die Dickichte bildet und andere Pflanzenarten verdrängt.
Die Weißkopfmimose Schoten werden in Thailand als Beilage zu verschiedenen Gerichten gegessen.

Quelle sowie Pak Krathin

Unter den Bäumen fand ich flächigen Bewuchs dieses vermutlich Succulenten:

Sie müssen zu den Mittagsblumengewächsen gehören; ich fand ganz ähnliche Fotos im Netz unter den Begriffen „Caprobrotus“ und „Lampranthus“.

Palmen und weitere Hotels:

Danach führte mich der Weg wieder hinunter, am Grecian Sands vorbei, wo man bis zum Meer kommt und die Bougainvilleen und Palmen mit den Sonnenschirmen ein wunderschönes Urlaubspanorama ergeben:

Neben den Bougainvilleen…

waren weitere Palmen zu sehen. Hier wurden die unteren dürren Blätter noch nicht entfernt:

Das dürfte eine sogenannte Mexikanische Fächerpalme oder auch Petticoatpalme sein:

Die Form fand ich wunderschön.

Und das sollte ein Wandelröschen (Lantana camara) sein:

Zu der Pflanze mit den folgenden außergewöhnlichen weißen Blüten fand ich leider nichts, nur dass sie sowohl den Blüten der Myrte als auch den Kapernblüten ähnlich sehen, aber keinesfalls identisch sein können:

Nicht schlecht gestaunt hab ich über die üppigen Gummibäume direkt aus dem Sand heraus; erinnere ich mich doch noch gut an den vergleichsweise kümmerlichen Gummibaum meiner Mama im Topf, der in unserem Wohnzimmer stand als ich Kind war und irgendwann weichen musste, da er einfach nicht weiter wachsen wollte.

Eine Kap-Bleiwurz (Plumbago auriculata):

Feigenbaum:

Die Blüten des Roseneibisch, Hibiscus rosa-sinensi, sind nicht zu übersehen gewesen und berühren einfach:

Schließlich kam auch für mich der Zeitpunkt der Abreise.

Im Bus auf dem Weg zum Flughafen wechselte ich noch mal die Kleidung, denn die Klimaanlage ließ mich frösteln und das würde im Flugzeug nicht besser werden.

Wir waren zeitig dran und so hatte ich nach dem Check-In vor dem Gate noch reichlich Zeit, meinen Laptop raus zu nehmen, sämtliche Fotos herüber zu laden und bereits zu sortieren.

Der Bereich füllte sich nach und nach. Ich bewunderte die jungen Familien mit kleinen Kindern, die sehr engagiert waren ihre Kleinen beaufsichtigt herum sausen zu lassen, damit sie müde wurden und im Flugzeug hoffentlich besser ruhig sitzen könnten.

Das Flugzeug der Germania war wieder unpünktlich, kam von den Kanaren und brauchte noch einen Service, so dass wir mit etwa einer Dreiviertel Stunde Verspätung los kamen.

So gab es in Zürich bei der verspäteten Ankunft ein vereinfachtes und rasches Prozedere. Die Skymetro (unterirdische Luftkissenseilbahn) brachte uns vom Gate der Ankunft direkt an die Gepäckbänder, wo das Gepäck in Kürze zur Verfügung stand.

Die Passkontrolle erfolgte eigenständig elektronisch, da stand kein Personal mehr, also Pass auf ein Feld legen, abwarten, zusätzlich wurde der Kopfbereich gescannt und falls es passte, öffnete sich der Durchgang.

Die Verbindung ab Zürich, mit der ich noch den letzten Bus in mein Dorf bekommen hätte, war gerade weg, so dass der Liebste mich dirigierte, mit welcher Zugverbindung ich am schnellsten nach Aarau komme, wo er mich abholte und heim brachte. Es war nach Mitternacht und der Koffer musste auf jeden Fall teils noch ausgeräumt werden, da sich noch nasse Badesachen vom Vormittag drin befanden.

Aber dann gings ins Bett und den Rest der Woche hatte ich noch frei, zum inneren Ankommen und Akklimatisieren.

Zypern wird mir unvergesslich bleiben. Einerseits spielte sich zwischenmenschlich zwischen meinen Kindern und mir viel ab, was zu Veränderungen führt. Andererseits hab ich mich sehr wohl an diesem Ort gefühlt und würde gerne irgendwann noch einmal wieder kommen, mit mehr Zeit und noch mehr sehen. Wer weiß…

Die vergangene Woche hatte ich gleich wieder eine Power-Woche mit Urlaubsvertretung für mein Chef-Ehepaar, so dass ich mich bereits auf den nächsten Urlaub freue, der mit dem Liebsten im September nach Korfu gehen wird und zwar für drei Wochen. Ahh…

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