Die Erinnerungen an unsere Urlaubswoche im Allgäu möchte ich mit dem Hotel abschließen, das es verdient ein wenig näher gezeigt und beschrieben zu werden. Ich würde es jederzeit gerne weiter empfehlen.

Natürlich hat jeder andere Bedürfnisse und Prioritäten sowie Qualitätsansprüche, so dass es lohnt die Beschreibung näher anzusehen, um herauszufinden, ob es auch deinen Vorstellungen entsprechen könnte. Wir sind als Ehepaar im Alter von 53 und 59 Jahren (ohne Kinder) gereist und sind immer dankbar für hochwertige Matratzen. Wir hatten ein Zimmer Typ A für 2 Personen.

Mein erster Eindruck nach Ankunft – u.a.: sehr sauber – findet sich hier: Pfronten

Die Ansicht von der Straße in Richtung Eingangsbereich – unter dem großen Balkon – wirkt heimelig, könnte es jedoch kleiner einschätzen lassen als es ist. Es reicht weiter nach hinten, als man sich das von hier aus vorstellen kann.

Es liegt erhöht über Pfronten am Hügel. Auf der Straße kommt man in beiden Richtungen hinunter ins Dorf.

Es gibt ein externes zum Hotel gehöriges überdachtes Parkhaus auf der anderen Straßenseite.

Möchte man zu Fuß ins Dorf hinunter, geht man bei diesem Blick oben im Foto links entlang und findet dann rechts der Straße den kleinen Weg mit Abgang über eine Treppe von 110 Stufen. Man braucht ca. 20 Min. ins Dorf und kann auch durch den Kurpark gehen, um nicht an der Straße lang laufen zu müssen.

In Pfronten
Essen:
Braugasthof Falkenstein: gemischte und moderne Küche
Gasthof Adler: deftig bayerische Küche
Ristorante Pizzeria Il Borgo
Hier kann man – von den Restaurants, die wir ausprobiert haben – in allen gut essen.

Einkaufen: Bei Feneberg bekommt man alles.

Cafè: Landbäckerei Sinz mit Cafè

Tourist-Infos und -material: Haus des Gastes

Das ist der Eingangsbereich des Hotels:

Links davon plätschert ein Brunnen und im Hintergrund ist das Hütterl zu sehen, in dem z.B. einmal die Woche Pizza im Holzofen auf sardische Art gemacht wird (Achtung: Bis Mittags anmelden). Wer im Hütterl nicht mehr Platz findet, wird selbstverständlich ganz normal im großen Speiseraum des Hotels bedient.

Vom Eingang rechts befindet sich dieser gemütliche Aufenthaltsraum mit persönlichen Fotos der Familiengeschichte des Hotels. Es war immer ein Familienbetrieb und angefangen von einer einfachen Herberge wurde im Laufe der Jahre immer wieder hinzu gebaut und modernisiert.

Nicht auszudenken wie heimelig es hier im Winter sein mag, wenn der offene Kamin brennt.

Geradeaus ist die Rezeption / der Empfang:

Links an der Wand findet sich diverses Info- und Kartenmaterial zu Unternehmungen in der Region. Direkt darüber sieht man einen großen Bildschirm. Er funktioniert wie ein Touchscreen und man kann verschiedene Menüs anwählen, z.B. zur aktuellen Wetterlage mit Prognose.

Der zwischen Info-Bildschirm und Rezeption sichtbare lange Gang nach hinten führt in den Sauna-/Wellnessbereich. An den Wänden finden sich wieder Fotos der Familiengeschichte sowie die Historie des Hotels.

Rechts hinauf geht es eine Rundtreppe in den 1. Stock:

Bemerkenswert fand ich hier das Treppengeländer. Es wirkt wie direkt aus dem Wald geholt und hier kunstvoll stabil angebracht.

Auf diesem Weg kommt man ins Treppenhaus über der Rezeption mit Blick auf die Eingangstür unten hinten:

Auf der Tafel steht von Mo. – Fr. jeweils, welches Abendessen es an diesem Tag gibt (Themenabende, u.a. Pasta, à la carte oder wie oben beschrieben an diesem Tag Pizza nach sardischer Tradition im Holzofen gebacken, sehr lecker!). Man muss sich aber jeweils bis Mittag dafür anmelden. Sa./So. ist kein Abendessen im Hotel möglich.

Vor dem Geländer im 1. Stock steht als Deko dieses Bett mit Botschamperl 🙂

Zu unserem Zimmer ging man weiter nach hinten in einen anderen Gebäudeteil und erneut die Treppe rauf:

Und so sah unser Zimmer aus, nachdem der Service drin gewesen war. Die Zudecken in Form eines Herzens sowie frische Handtücher. Alles sehr gemütlich und heimelig:

Der Service kam auf Wunsch jeden Tag. Einfach das entsprechende Schild an die Türklinke außen dran hängen. Zu wechselnde Handtücher einfach auf den Boden werfen. Es gab pro Person auf Wunsch täglich ein frisches normales Hand- sowie ein Duschtuch plus ein Badetuch für den Sauna-/Schwimmbadbereich.

Das Bett enthielt 2 Matratzen mit je 1 m Breite, die die richtige Festigkeit für eine erholsame Nacht ohne Rückenbeschwerden hatten.

Der große Ruheraum im Wellnessbereich mit den großen Panoramafenstern hat mich besonders fasziniert.

Diese Hängeliegen, in denen man sanft schaukeln kann, fand ich genial:

Das ist eine kleine Ecke im Schwimmbadbereich innen:

Weitere Fotos vom Wellnessbereich sowie deren Öffnungszeiten hier.

Das Hotel wird sehr persönlich vom Inhaber geführt, den man meistens auch an der Rezeption finden kann. Er kümmert sich um alle Anliegen freundlich und geduldig, auch wenn natürlich nicht alles sofort drin liegt. Aber es wird erledigt.

Vom Speiseraum machte ich aus Rücksicht auf die anderen Gäste keine Fotos. Er ist aber sehr großzügig und mindestens so heimelig wie der Aufenthaltsraum gestaltet. Ich hab mich total wohlgefühlt dort. Es gibt sowohl 2er wie 4er Tische und auch große, die bequem Platz für ganze Gruppen oder Familien bieten. Als Salz- und Pfefferstreuer dienen ausgehöhlte Kieselsteine und auch sonst findet sich viel hübsches und heimelig machendes Kunsthandwerk.

Das Frühstücksbuffet bietet wirklich guten Kaffee der verschiedensten Variationen, natürlich auch Tee sowie Milch und Sahne. In einem eigenen kleinen Raum ist alles aufgetischt, was man sich nur wünschen kann. Neben der Möglichkeit sich ein Müsli selbst zusammen zu stellen, gab es verschiedene Wurst und Käse, hart gekochte Eier, Rühreier und Pfannkuchen sowie Tomaten Mozarella und immer einen Korb voll verschiedenster feiner frisch aufgebackener Semmeln und Brezen. Nach 7.15 Uhr zog der Duft davon schon durchs Haus. Für die hausgemachten Marmeladen gab es essbare kleine Schälchen (ähnlich wie Eiswaffeln) zum Portionieren und natürlich stand Butter und Margarine zur Verfügung sowie verschiedene Joghurts und Fruchtkompott. Und süße Teilchen wie kleine Rosinen-Schnecken und gefüllte Teilchen.

Dass wir von 6 Tagen 3 verregnete hatten, 2 mit Sonne und einen grauen ohne Regen scheint für Pfronten durchaus normal. An Regen sind sie da gewöhnt.

Es scheint viel Stammkundschaft zu geben, die immer wieder in dieses Hotel kommt. Neben verschiedenen Sportmöglichkeiten gibt es die schöne Natur und Sehenswürdigkeiten rundum. Zu der Zeit als wir da waren, war alles ausgebucht, d.h. spontan aufgetauchte Gäste mussten weiter ziehen. Es empfiehlt sich also rechtzeitig zu reservieren.

Dieses Ausgebucht scheint mir durchaus verdient! An diesem Ort konnte ich mich nur wohlfühlen.

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