Na ja, nicht wirklich, das wisst ihr. Ostern wird dieses Jahr genauso fallen wie geplant, vom Freitag kommender Woche bis Ostermontag am 13. April. Aber es wird nicht begangen wie es viele von uns geplant oder vor hatten. Manche verbringen auch Ostern jedes Jahr immer auf ähnliche Weise, während es dieses Jahr u.U. anders aussehen wird.

Ich hatte für dieses Jahr geplant, meine Kinder häufiger zu sehen, dafür den Aufenthalt in München jeweils kürzer zu gestalten. Als erstes Wiedersehen nach Weihnachten letzten Jahres waren zwei Nächte in München zu Ostern geplant. Das fällt nun aus.

Wahrscheinlich könnte ich als Deutsche nach D einreisen, auch wenn ich keinen Wohnsitz dort habe. Aber klug ist es unter den gegenwärtigen Umständen nicht unbedingt und so haben wir uns entschlossen diesen Besuch zu verschieben bis zu einer Zeit, wo hoffentlich diese spezielle Zeit hinter uns liegt.

Einerseits bin ich froh, dass ich mir die anstrengende Fahrt sparen kann, andererseits finde ich es schade, kann ich meinen kleinen lila Löwen nicht ausfahren und weiters hätte ich mich schon sehr gefreut meine Kinder zu sehen und sprechen.

Als ich am Freitag in der Migros bei der abgesperrten Ware, die derzeit nicht verkauft werden darf, diese Hasen unter dem Absperrband sah, fiel mir spontan der Titel dieses Beitrages ein.

Aber ehrlich gesagt bin ich nicht wirklich traurig. Ich schicke mich drein, dass im Moment alles anders ist. Niemand kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt sagen, wofür es gut ist und was danach kommt. Ich werde die freien Tage um Ostern genauso genießen wie derzeit die üppiger ausfallende freie Zeit.

Und hoffe, dass auch ihr noch keinen Lagerkoller habt.