… sind diese Wochen in jeder Hinsicht. Habt ihr auch das Gefühl, in einen Strudel voll Tempo und Veränderung geraten zu sein?

(Danke pixabay)

Man merkt es schon daran, dass mein letzter Beitrag fast einen Monat her ist (18. Mai).

Ich erzähl euch mal, was bei mir seitdem so lief.

  • Ab 20. Mai war meine Kurzarbeit beendet, indem das ausstehende Material geliefert werden konnte und ich loslegte, an dem Großauftrag weiter zu arbeiten, der Corona-bedingt liegen geblieben war. Seitdem läuft viel im Bereich Gravuren, also ich rödle ziemlich viel runter, mache es aber nach wie vor grundsätzlich gern.

    Die Kollegin, die mir Freundin ist und die Seele des kleinen Familienunternehmens war und sich in Reha befand, hat dort nach innerem Ringen mit sich beschlossen, nicht an ihren Arbeitsplatz zurück zu kehren. Sie wird noch von Zuhause aus die Buchhaltung machen, das wars dann aber auch. Sie fehlt mir jetzt schon, sie wird mir aber auch künftig fehlen; dennoch beglückwünsche ich sie zu ihrem Entschluss, weil ich überzeugt bin, dass es für sie ein guter Schritt ist.

    Inzwischen musste Frau Chefin vermehrt mit einspringen. Eine zusätzliche Arbeitskraft einzustellen lohnt aus Sicht des Chefs insofern nicht, weil er ja seine Rente in zwei Jahren plant. Aber plötzlich ist denkbar, was bisher stets kategorisch abgelehnt wurde: Im Juli wird der Laden für eine Woche schließen, damit wir alle mal Urlaub bekommen.

    Was die zusätzlich benötigte Arbeitskraft angeht, möchte er dies mit einer Nachfolgeregelung des Geschäfts verknüpfen. Morgen kommt der von ihm ausgesuchte Kandidat und ich bin gespannt, ob der ernsthaftes Interesse hat. Soweit das im Vorfeld für mich einschätzbar ist, wird es nicht ganz so leicht gehen, wie mein Chef es gerne hätte, wenn überhaupt.

  • Am 23. Mai traf sich die von mir initiierte Energiearbeits-Gruppe das erste Mal vor einem Waldhaus im Freien. Wir waren zu 7., es war ein positives, sehr interessantes Kennenlernen und an seinem Ende stand der nächste Termin für ein Treffen, wo wir einen Heilkreis versuchen möchten; zunächst mit jeweils einem von uns in der Mitte, später u.U. für andere, die so etwas gerne einmal kennenlernen möchten.

    Durch die Erzählungen eines Gruppenmitglieds ergab sich bei mir der Impuls zum nächsten Workshop, den ich schon Anfang des Jahres einmal ins Auge gefasst, mich dann aber doch noch nicht getraut hatte. Jetzt werde ich das angehen und zwar am 31.7./1.8.

  • Am 29. Mai traf ich eins der Gruppenmitglieder zum näheren Kennenlernen zu Zweit. Ich bekam ihre Praxis zu sehen, hörte wie sie diese gegründet hatte, wie ihre Arbeit dort inzwischen verlief und sie ließ mir eine Tibetische Energie-Massage zukommen.

    Da ich an dem Tag Rücken hatte, war es genau richtig. Mit warmem Öl wurde mein Rücken sanft in kreisenden Bewegungen massiert und mir wurde während dessen das Gefühl deutlich, das die Blockade hervorrief: Abgrundtiefer Hass (Ursache: früheres Leben). Trotzdem die ganze Zeit mein Verstand ziemlich gerödelt hatte, merkte ich zum Schluss, dass ich doch tief abgetaucht war und ich mich leichter fühlte. Im Verlauf der nächsten Stunden verzog sich die Blockade.

  • Am 30. Mai fuhr ich nach München, endlich meine Kinder wieder sehen; der Osterbesuch war ja Corona-bedingt ausgefallen und ich hatte sie zuletzt Weihnachten gesehen. Auch ein Besuch bei meinen Eltern stand auf dem Plan; sie hab ich seit Jahren nicht gesehen, sie wollten glaubensbedingt keinen Kontakt mehr zu mir. Nun ist der Vater gesundheitlich nicht gut beinander und meine Mutter nimmt sich die Freiheit zu sagen: „Komm!“

    Ich war also mit der ausgefüllten Selbstauskunft unterwegs, wen ich an welcher Adresse zu besuchen gedenke und dass es sich um die erwachsenen Kinder und die Eltern handelt, wurde jedoch beim Stichwort „Verwandtenbesuch“ sofort durchgewunken.

    Dass ich in Österreich auf der gewünschten Route zwar durchfahren kann, aber nicht aussteigen darf, hatte ich gelesen und daher das übliche Tanken auf halber Strecke vorverlegt gehabt. Auf der Suche nach den notwendigen Infos im Internet war ich glücklicherweise auch auf die Info gestoßen, dass seit Dez. 2019 das österreichische Pickerl für die Autobahn (Pfändertunnel) nicht mehr nötig ist, sofern man sich nur auf dieser Strecke bewegt. Das konnte ich mir also sparen.

    Ich merkte erst in Lindau, dass ich nun ziemlich erleichtert war, dass ich die Grenzübergänge passiert hatte und in Deutschland war. Ein bisschen mulmig war mir doch gewesen, es könnte irgendwelche Komplikationen geben.

    (Westpark München)

    Ich blieb 3 Nächte und genau ab Pfingstmontag war es in Bayern auch das erste Mal wieder möglich, in Restaurants INNEN Essen zu gehen. Zwar musste man angeben, dass man mit Personen von nicht mehr als 2 Haushalten an einem Tisch sitzt; genau genommen bin ich und meine Kinder aus 3 Haushalten, aber wir waren die Tage sowieso zu Dritt zusammen, also haben wir dem Restaurant gerne die gewünschte Auskunft gegeben, damit sie ihrer Pflicht nachkommen konnten. Wir hatten den Tisch reserviert, waren zunächst aber ganz alleine drin. Das war für uns lärmtechnisch komfortabel, aber die Betreiber des Restaurants haben uns trotzdem leid getan. Wie sollen sie so den nötigen Umsatz generieren?

    Ich hatte mir extra noch einen stoffenen Mundschutz besorgt, der sowohl zum Einkaufen als auch auf dem Weg zum Tisch im Restaurant nötig war. Für mich sehr ungewohnt, in der Schweiz bewege ich mich nirgends mit Mundschutzpflicht.

    Der Besuch bei meinen Eltern war dann relativ strange; meine Tochter war auch dabei. Für mich insofern eine gute Erfahrung, als ich gelassen und ruhig mit allen am Tisch saß und mich ganz bei mir fühlte. Die Folgen ihrer früheren Entscheidungen, keinen Kontakt pflegen zu wollen, waren aber gut spürbar. Es fehlt etwas, der eigentliche innere Kontakt zueinander, die emotionale Nähe, das Wissen umeinander. Mir schien, dass sich das auch darin ausdrückte, dass meine Mama irgendwann sagte, sie wusste gar nicht, dass ich auch so Grübchen beim Lachen habe. Und einen Moment danach hinterher schob: Na ja, mehr Falten als Grübchen. Was man halt so sagt, wenn man sich emotional relativ fremd geworden ist. Da halfen auch die Fragen meiner Mama an meine Tochter und mich nicht, was wir denn sonst noch so in unserer Freizeit machen. Ich konnte schlecht sagen, ich widme mich der Energiearbeit. Ein Unthema in dem Zusammenhang, also lieber ausklammern.

    Auf der Heimfahrt am 2. Juni wurden nach Lindau und vor dem Pfändertunnel sämtliche Pkws auf eine separate Spur heraus dirigiert und alle wurden mit je 2 Grenzbeamten links und rechts des Autos kontrolliert. Wegen ihres Mundschutzes verstand ich die Frage zwar nicht, aber ich hielt meine Selbstauskunft hin zusammen mit meinem deutschen Perso und sagte, ich war in München zum Verwandtenbesuch. Darauf winkten sie mich sofort weiter.

  • Am 5. Juni traf ich mich an meinem freien Freitag spontan zum zweiten Mal mit einer aus der Energiearbeits-Gruppe. Ich ging zu ihr in ihren Behandlungsraum und es war beidseitig eine eindrucksvolle großartige Erfahrung. Darüber hab ich bei Instagram hier etwas erzählt. Unvergesslich und wunderschön!
  • Am 6. Juni konnten wir das erste mal wieder ins Thermalbad und es lief alles problemlos. Wir genossen es sehr.

    Außerdem feierten die Mieter in der Wohnung über uns an dem Tag eine angekündigte Abschiedsparty, da sie am Ausziehen sind. Wir besuchten während dessen einen Freund meines Mannes. Da das Wetter regnerisch und daher eher nicht zum Grillen geeignet war, brachte ich alles für ein Käsfondue mit und da wir diesen Winter sowieso noch keines gehabt hatten, passte das.

    Als wir gegen 23.30 Uhr heim kamen, tobte oben der Bär. Wir legten ganz schnell Ohrenstöpsel ein und gingen rasch zu Bett, um sich gar nicht erst aufregen zu müssen. Als ich nachts gegen 3 Uhr auf dem WC war, hörte ich durch die Ohrenstöpsel noch ordentlich Lärm oben, schlief aber gleich weiter. Es war wohl die ganze Nacht hindurch gegangen, aber damit haben wir nun auch das Gröbste überstanden. Sieht so aus, dass sie vergangene Nacht das erste Mal nicht mehr hier schliefen; danach hört es sich jedenfalls an.

    Wir wünschen uns neue liebe Nachbarn, die genauso rücksichtsvoll und angenehm sind, wie man es in einem Mehrfamilienhaus auch haben kann 🙂

  • Am 12. Juni empfing ich die Energiearbeits-Kollegin aus der Praxis bei mir zur Behandlung. Dazu hab ich hier ein bisschen was erzählt.

    Sie sagte u.a., dass sie momentan viele Leute in ihrer Praxis hat, die zur Zeit extrem energielos und immer kaputt/müde sind und sie fühlt sich auch betroffen. Deswegen hat sie sich zur 21-Tage-Meditation mit Deepak Chopra zum Thema „Die Geheimnisse innerer Energie“ angemeldet, die morgen beginnt (kostenfrei). Ich habe es ihr gleich getan und bin gespannt, ob ich das in meinem normalen Tagesablauf unterbringe.

    Wer sich dafür interessiert, hier lang…

  • Neuerdings gibt es auch einen Blog zu meiner Website und ich könnte mir vorstellen, dass ich künftig hier weniger poste. [Man] Frau muss schließlich Prioritäten setzen.
  • Während dessen steht die Welt Kopf – #blacklivesmatter – und sogar hier in der Schweiz wird ordentlich demonstriert, nicht nur deswegen. Auch die Frauen gehen wieder auf die Straße (siehe). Es brodelt…
  • Morgen beginnt eine neue Arbeitswoche und ich wünsche euch die nötige Energie und innere Festigkeit, diese weltweit stürmischen Zeiten gut zu überstehen, den eigenen Fokus klar auf die eigenen Ziele und Werte ausgerichtet.

Wir lesen uns… ob hier, da oder dort. Bleibt zentriert!