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Geistige Infektionsgefahr – Corona und Zeitgeist

(Bild von Free-Photos auf Pixabay)

Zitate aus dem oben verlinkten Text:

Wenn ich versuchen wollte, die aktuelle Zeitqualität an astrologischen Konstellationen festzumachen, würde ich sagen, dass wir es aktuell mit einem totalen Systemschock zu tun haben, …

Insbesondere in Krisenzeiten erleben wir seit Jahren das Aufblühen alternativer Welterklärungen, bizarrer Ideen und Verschwörungstheorien. Das war 2015/16 bei der Flüchtlingskrise so und das ist in der Coronakrise nicht anders. Falschinformationen häufen sich dermaßen, dass selbst die UNO vor einer „gefährlichen Epidemie der Desinformation“ warnte und kritisierte, dass sich Lügen im Netz sehr schnell verbreiteten und Verschwörungstheorien das Internet infizierten. Hass ginge viral und stigmatisiere und diffamiere Menschen.

Als Menschen halten wir solche Bedrohungen nur sehr schwer aus und wir versuchen sehr schnell, Schuldige und möglichst einfache Erklärungen zu finden. Es ist der Versuch des Gehirns, die Kontrolle wiederherzustellen. Wir müssen aus dem limbischen System oder vielmehr aus der Überflutung dieses emotionalen Zentrums unseres Gehirns mit Adrenalin und anderen Stresshormonen rauskommen und wieder in den präfrontalen Cortex gelangen. Dies gelingt am einfachsten durch Erklärungen und das Finden von Schuldigen.

Das Jahr 2020 ist ein sehr wichtiges Wendejahr, in dem drei große Zyklen enden und neu beginnen.

… nicht mehr die Oberfläche, Schönheit, Kunst, Marketing und möglichst viele Kontakte sind wichtig, sondern das Echte, das über lange Zeiträume Gewachsene, das Ernsthafte und feste Strukturen.

Die neue Epoche, die wir gerade betreten, wird geprägt sein von einer Vielfalt an Informationen, einem Florieren der Wissenschaft und Forschung, aber auch von einer Fülle von Falschinformationen, Verwirrung und bizarren Theorien. Wir benötigen eine große Klarheit und eine sehr feste Verankerung in der Realität, […], um hier nicht den Halt zu verlieren. Vielleicht wird die Vielzahl an alternativen Welterklärungsmodellen […] in den Jahren 2025/26 ein wenig abnehmen. Vorläufig benötigen wir aber viel Offenheit für Informationen und Kontrolle unserer Quellen, um nicht Gefahr zu laufen, uns eine Parallelwelt zu basteln, an der wir dann dogmatisch festhalten. Denn dort, wo die Offenheit für neue Informationen verloren gegangen ist, ist es nicht mehr weit zum psychopathologischen Wahn.

Wir benötigen jetzt mehr denn je eine feste Verankerung in der Realität, um uns nicht verführen zu lassen, Gefahr zu laufen, uns geistig zu vergiften oder gar zu meinen, wir hätten jetzt die ultimative Wahrheit. Im Besitz der endgültigen Wahrheit zu sein, ist ein Merkmal von Sektierern und anderen religiösen oder politischen Fanatikern. Auch wenn die gegenwärtige Zeit belastend und in vielerlei Hinsicht verunsichernd und verwirrend ist, sollten wir doch immer für möglich erachten, dass wir schon morgen an neue Informationen gelangen könnten, die unsere bisherigen Überzeugungen in Frage stellen. Solange wir uns diese Offenheit bewahren, haben wir ausreichend geistige Antikörper, um uns nicht mit Angst und allem möglichen Unsinn geistig zu infizieren.

Bleiben wir also so besonnen, wie möglich.