Das Leben bewegt sich weiter und wir uns mit. Das scheint für dieses Jahr ganz besonders zu gelten. Festhalten ist nicht. Es sei denn zum Preis von Krankheit und Leiden, das ist die Erfahrung meines bisherigen Lebens.

Ich habe auf ungewöhnlichen Wegen mein neues Nest gefunden und bin in den Umzugsvorbereitungen, der Ende Nov. / Anf. Dez. stattfinden soll. Ich ziehe quasi in ein Nachbardorf. Es ist eine Wohnung mit speziellen Vorzügen, auf die ich mich sehr freue.

Den Therapieraum zur Massage habe ich auf Ende Jahr gekündigt. Künftig möchte ich wieder daheim massieren. Das passt ohnehin besser zu mir. Und den Therapieraum plus eine eigene Wohnung mit einem Teilzeitjob finanzieren, das wäre mir derzeit nicht möglich.

Ende Aug. / Anfang Sept. hatte ich drei Wochen Urlaub. Der erste in diesem Jahr überhaupt und ich hatte ihn nötig. Zum Schluss hin verbrachte ich eine Woche davon mit meiner Tochter auf Kreta. Das Meer war noch schön warm, es war ganz zauberhaft. Ich hab es sehr genossen.

Das Titelbild zeigt den Strand von Plakias, den wir während eines Ausflugs auf Kreta besuchten. Die Sonne war am Untergehen, wir saßen in einem Restaurant und das Glitzern des Meeres war betörend.

Bei der Rückkehr in den Job war dort einiges positiv verändert. Erstens hatte sich der Chef erstmals gründlicher mit dem Gravieren an meiner Maschine beschäftigt. Um mich zu vertreten und Einblick in diesen Bereich zu bekommen. Zweitens war mein Arbeitsplatz umgeräumt und aufgewertet. Davor gab es vom Umzug der Firma her noch ein paar Provisorien, die jetzt aufgelöst sind. Mir bleibt noch etwas Feinarbeit, in die neuen Schränke alles sinnvoll einzuräumen, aber der Großteil wurde in meiner Abwesenheit vorbereitet und ich hab mich riesig darüber gefreut.

Neben den Veränderungen in meinem eigenen Leben scheint sich auch im Leben meiner erwachsenen Kinder etwas zu bewegen. Meine Tochter hat auf Kreta einen außergewöhnlichen und interessanten Mann kennen gelernt. Es fühlte sich an nach: Im richtigen Moment am rechten Ort, als sollte es genau so sein. Sie ist 37 und er auch. Selbst wenn es da so einige Hürden zu bewältigen geben wird, sieht es verheißungsvoll aus. Und auch mein Sohn, der sich seit Jahren eine größere Wohnung wünscht, hat etwas in Aussicht, das sich ebenfalls anfühlt nach „für ihn passend“.

Es bleibt spannend. Wie im richtigen Leben.

Werbung