Frei sein – wer möchte das nicht?

Frei von Angst und Problemen, von Unterdrückung, Übervorteilung, Manipulation und Gewalt. Frei von Zwängen und Abhängigkeiten, von Mangel und Armut, von Lastern. Frei von Krankheit und Ungerechtigkeit, von Überforderung, Druck und Stress.

Ich wollte vor allem frei sein von der autoritären Struktur einer Sekte, vom Patriarchat, von unmenschlichen religiösen Regeln, die menschengemacht sind und gottgewollt genannt werden. Und irgendwann von sämtlichen Schwierigkeiten, die damit einhergehen, wenn man es wagt und die Kraft aufbringt, ein solches Umfeld zu verlassen.

Als ich es tat, war ich rein äußerlich frei. Es auch innerlich zu werden war und ist ein langer Prozess.

Obwohl ich frei sein wollte, glaubte ich, dass man es nicht sein kann und gleichzeitig geborgen sein, Liebe, Nähe, Gemeinschaft und Zugehörigkeit erfahren, Akzeptanz und Verständnis finden kann. Das Leben lehrt mich nach und nach etwas anderes.

Als ich bei der zweiten Heirat den Namen Frey annahm, gefiel mir u.a. die Vorstellung „Frey zu werden“ :). Es begann eine Zeit, die mich immer wieder an meine Grenzen und dahin bringt inneres Neuland zu betreten. Es sind Chancen zu lernen meine Grenzen auszudehnen oder zu überschreiten.

Frey sein – für mich persönlich bedeutet es zu lernen so zu leben, wie es meinen eigenen unterschiedlichen Bedürfnissen am besten entspricht. Der Lohn besteht in der Freude völlig neuer Erfahrungen.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 30.11.18 aktualisiert

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